Plan der Gutshofanlage

Der Begriff „Gutshof” wurde früher für die Beschreibung der gesamten Gutsanlage mit Vorwerk und Dorf verwendet. Man bezeichnete damit den Wohn- und Wirtschaftsgebäudekomplex samt Umgebung. Das zentral gelegene und durch den Besitzer bewohnte Gebäude wurde „Herrenhaus“ oder eben „Gutshof“ bzw. kürzer „Hof“ genannt. Das heutige Bild des Gutshofes Kombornia ist das Ergebnis zahlreicher Veränderungen, denen er im Verlauf der Jahrhunderte unterlag sowie der Bestrebungen der letzten Jahre mit dem Ziel, dass unsere Gäste die wahre Auszeit und Erholung in dieser traumhaften Atmosphäre finden. Übernachtungen in historischen Gebäuden, Höfen, Palästen oder Klöstern sind eine besondere Reise in die Vergangenheit, bei der man dem Geist der früheren Epochen, ihrer Schönheit und Ästhetik begegnet.

Plan der Gutshofanlage

Zur leichteren Orientierung stellen wir Ihnen den Plan der Guts- und Parkanlage in Kombornia vor. Durch anklicken der Tabs können Sie die genaue Beschreibung einzelner Gebäude sowie ihre frühere und gegenwärtige Funktion kennen lernen.

Dwór Kombornia Hotel & SPA -plan zespołu

Im Herrenhaus

Im Herrenhaus – Hotel SPA im historischen Gebäude

Bei der Wiederherstellung der prachtvollen Architektur von Kombornia Hof wurde dafür gesorgt, dass der Charakter der Innenräume ihrer früheren Bestimmung treu bleibt.

Kombornia Hof Hotel & SPA **** - Repräsentationsräume im Erdgeschoss

Über die Schwelle tretend begehen wir einen repräsentativen Raum – den früheren Hausflur, den Mittelpunkt des Adelsitzes. Er ist mit pietätvoll restaurierten, klassizistischen Polychromien, einem wohlige Wärme spendenden Kachelofen und einem 150 Jahre alten Klavier aus der Berliner Fabrik von Carl Bechstein (mit der Fabriknummer 2733) geschmückt.

Die weitere Raumgestaltung in Form einer Enfilade eröffnet vor dem Gast das Innere der Salons: des Speise-, Kaffee-, Tee- und Herrenzimmers. Während die ersten drei Bezeichnungen die Funktion der Räume verraten, verlangt die vierte nach einer kurzen Erläuterung: Als nach dem Abendbrot die Hofgäste vom Tisch aufstanden, begab sich der Gutsherr zusammen mit anderen Männern in das Herrenzimmer, um dort beim Kaffee und vom Tabakrauch umwoben politische Diskurse zu führen oder ein Spiel am Karten- oder Billardtisch zu genießen. In den späteren Zeiten durften dann auch die rauchenden Damen die Herren dorthin begleiten, die Bezeichnung des Zimmers blieb aber unverändert.
Kombornia Hof Hotel & SPA **** - höfische Hotelzimmer im Obergeschoss

Vom Erdgeschoss gelangt man über die Treppe zum Obergeschoss, wo sich in nahezu unveränderter Raumanordnung die früheren Privat- und Gästezimmer befinden. Die einzige zeitgemäße Veränderung bilden die eingebauten Badezimmer, die die früheren Bewohner leider nicht genießen konnten. Jedes Zimmer ist ein individuell stilisierter Innenraum mit anderem Farbton und einem eigenen Muster der ihn schmückenden Stoffe. Dieses Design übertrifft mit seinem Komfort die für ein Vier-Sterne-Hotel gewöhnlich vorgesehenen Standards.

Kombornia Hof Hotel & SPA **** - SPA und Hotelzimmer im Südflügel

Der gegenwärtige Südflügel entstand in zwei Etappen. Während des Umbaus in der Mitte 19 Jh. wurde das Herrenhaus mit dem damals nahegelegenen Hinterhaus zu einer Einheit verbunden. Das Hinterhaus beherbergte Hofküche und Dienstwohnungen für Gutshofangestellte. Diese Funktion erfüllt es auch gegenwärtig, allerdings mit dem Unterschied, dass in den Zimmern ehemaliger Gutsverwalter heute die uns besuchenden Gäste wohnen.

Während Sanierungsarbeiten in den Jahren 2007-2009 wurde der Südflügel ausgebaut. Im Erdgeschoss befindet sich der kosmetische Teil des SPA-Zentrums mit eigens dafür entworfenen Innenräumen. Hier entdecken Sie die Welt orientalischer Rituale für die Gesundheit und den Aufbau innerer und äußerer Schönheit. Im Obergeschoss wurden Hotelzimmer eingerichtet.

Die Ausstattung der Zimmer und Bäder im gesamten Südflügel ist eine Designer-Kreation moderner Formen im historischen Rahmen. Die Hotelzimmer wurden für die Gäste vorgesehen, die eine moderne Einrichtung bevorzugen.

{tab Höfischen Kapelle}

Höfischen Kapelle

Kaplica domowa dworu w Komborni to niemal 10 metrowej wysokości wieża stanowiąca główną dominantę architektoniczną. Założona na planie ośmioboku nakryta jest kopułą z latarnią w zwieńczeniu. Ufundowana została przed rokiem 1890 przez ówczesną właścicielkę.

Jednoprzestrzenne wnętrze zdobią pilastry w każdym narożu oraz półkoliście zwieńczona wnęka ołtarzowa. Oprócz elementów architektonicznych z jej oryginalnego wystroju i wyposażenia zachował się jedynie srebrzony krucyfiks.

W Kaplicy, po uzyskaniu stosownych pozwoleń,  mogą się odbywać prywatne śluby i inne ceremonie religijne.

Im Hinterhaus

 Im Hinterhaus - Gästezimmer

Das Hinterhaus steht auf einem kleinen Hügel, 100 m nordöstlich vom Hauptgebäude des Gutshofes entfernt. Es wurde im 18 Jh. als ein zum Vorwerk gehörendes Nebengebäude an Stelle eines anderen Bauwerkes errichtet. Es zeugen davon zwei Steinkeller mit Gewölbe, die eine Querlage zum gegenwärtigen Grundriss des Objektes aufweisen. Das Hinterhaus blieb zwar bis heute erhalten, doch der Grad seiner Zerstörung bewirkte, dass seine Sanierung erst in der zweiten Renovierungsphase im Frühjahr 2011 fertig gestellt wurde.

Nach der Sanierung behielt auch das Hinterhaus seine frühere Wohnfunktion. Hier erleben Sie komfortable Übernachtungen in gemütlichen Gästezimmern, von denen ein Teil speziell für Künstler – Musiker und Maler – in Form von Ateliers arrangiert wurde. Die Zimmer sind im Drei-Sterne-Standard ausgestattet und bestechen mit ihrem überwiegend in warmen Farbtönen gehaltenen Design.

Im Pferdestall

Im Pferdestall – Konferenz- und Bankettzentrum

Der im 19 Jh. an Stelle eines früheren Vorwerkes errichtete Pferdestall ist das einzige Gebäude in der gesamten Gutshofanlage, dessen ursprüngliche Funktion geändert wurde. Im Zuge der Revalorisierungsmaßnahmen wurde das Gebäude an seine neue Bestimmung angepasst.

Heute befindet sich hier ein Konferenz- und Bankettzentrum. Auf einer Fläche von 700 qm wurden modulare und modern ausgestattete Konferenz- und Banketträume mit Platz für 300 Personen, ein Tanzsaal sowie ein bequemer Foyer- und Cateringbereich errichtet. Diese Lösungen sichern den Veranstaltungskomfort sowohl bei Schulungen und Kongressen als auch bei familiären Jubiläumsfesten, Hochzeiten oder Erstkommunionfeiern.

In der Orangerie

In der Orangerie – Wellness - Zone

In der Architektur der Guthofsanlage mangelte es an einem Element – einer Orangerie. Sie wurde also nach dem Vorbild der Bauwerke dieser Art errichtet, die in anderen Schlossanlagen des Karpatenvorlandes zu finden sind. Die Orangerie ist einen Besuch wert, denn ihre verglasten Wände und die höhere Innentemperatur nutzen nicht nur Orchideen sondern auch den Gästen, die sanitas per aquam pflegen mögen.

Hier befindet sich nämlich die Wellness-Zone, also der Rekreationsteil des SPA-Zentrums im Kombornia Hof bestehend aus einer Sauna-Landschaft (mit Trocken-, Dampf- und Infrarotsauna) sowie aus einem Sportschwimmbad mit drei Bahnen und einem weiteren Rekreationsschwimmbecken. Im Rekreationsschwimmbecken gibt es in Boden und Wänden Massagedüsen, außerdem Luftsprudel-Liegen und –Sitze, ein Wasserfall, ein Kinderschwimmbecken mit Gegenstromanlage und ein Whirlpool. Die Orangerie beherbergt auch einen Fitnessraum und eine Salzgrotte. Ein unterirdischer Verbindungsgang vom Hausflur des Herrenhauses macht einen SPAziergang vom Hotelzimmer bis zur Orangerie nur im Bademantel möglich.

Im Speicher

Im Speicher

In einer Gutshofanlage war der Speicher (auch Vorratskammer genannt) unentbehrlich. Er wurde meist in der unmittelbaren Nähe des Herrenhauses gebaut und diente der Einlagerung wertvoller und sperriger Gegenstände sowie der Lebensmittelvorräte. In der Not ermöglichte er, einen Teil des Vermögens zu bewahren und bot Schutz vor angreifenden Feinden, ohne Gefahr bei längerer Belagerung hungers sterben zu müssen. Im Laufe der Zeit wandelte er sich in eine Rumpelkammer, in der verschiedene, nutzlose Gegenstände gelagert wurden. Der Speicher von Kombornia Hof liegt östlich zum Herrenhaus und etwas weniger entfernt als das Hinterhaus.

Infolge der Vernachlässigung im letzten halben Jahrhundert stellt dieses, wohl älteste Element der Gutshofanlage heute eine malerische Ruine dar, die man nur von außen bewundern kann. Der Status als Denkmal und der Grad seiner Zerstörung bewirkte, dass die Sanierungsarbeiten erst für die letzte Renovierungsphase des gesamten Komplexes vorgesehen sind.

Im Park

Im Park

Mehr als 800 historische Bäume verschiedenster Art bilden auf geräumiger Fläche von 10 ha den Park. Seinen Charakter des Landschaftsparks erhielt er Ende des 19 Jahrhunderts. Dank Revitalisierungsmaßnahmen konnten die alten Wege, Blumenbete und Rasenflächen weitgehend hergestellt werden und in den Teichen fängt man heute wieder Fische. Auch der Obstgarten wurde verjüngt und Sie dürfen selbst den Geschmack von alten Kirsch-, Pflaumen-, Äpfel- und Birnensorten testen. Bald wird auch die Verkostung von Wald-, Him-, Stachel- und Erdbeeren direkt vom Stängel möglich. Im ehemaligen Gemüsegarten wächst unter dem wachsamen Auge des Gärtners wieder das Gemüse, das später in die Hofküche geliefert wird. Blumen- und Kräutergärten laden Sie in Kürze zum Training des Duftgedächtnisses ein, das besonders für Weinkenner von Nutzen ist. Die gesamte Anlage wird noch durch einen Kneipppfad und Tennisplätze ergänzt. Auch ein Spielplatz sowie ein Zen-Garten wurden geplant. Bereits heute wartet auf Sie ein Veranstaltungsplatz, der sich bestens für ein Lagerfeuer oder ein Grillfest eignet.